LaCappella 2.0

Zwischen Himmel und Erde I

Zwischen Himmel und Erde I

LaCappella DieMänner
LaCappella 2.0
LaCappella nuova
Wann: 
Samstag, 22 Dezember, 2018 - 16:00

Himmlische und irdische Musik a cappella von gestern und heute - gregorianisch, romantisch, zeitgenössische, adventlich, hoffnungsvoll.

Richten Eichendorffs Naturgedicht ‚Mondnacht’ und sein vielfach vertonter ‚Nachtgruß’  in romantischer Fassung von Alexis Holländer den Blick nach oben, sinniert der Mensch in John Rutters typischen Christmas Carol ‚I wonder as I wander’ unter dem Sternenhimmel wandelnd über den Sinn von Jesu Geburt und Tod nach.

‚It’s in you’ ist eine Komposition der Gruppe HOMESTAY MUSIC, Morten Vinther (The Real Group), Jussy Cydenius (Rajaton) und Eric Bosso, die eigens für das Ensemble LaCappella 2.0 komponiert wurde. Der Lebensweg des Einzelnen wird durch lautes Atmen und Klatschen sehr energetisch.

Der Winter ist wie die Nacht ein Synonym für Kälte und Dunkelheit, beides ist in den nordischen Ländern besonders lang. Davon erzählt  ‚Marias Herbstlied’ aus Island und das Volkslied ‚Ach bittrer Winter’ vertont von Uwe Henkhaus.

Der norwegische Komponist Ola Gjeilo vertont in ‚Northern Lights’ unter Verwendung der Zeilen ‚Pulchra est, amica mea’ aus dem Hohen Lied Salomons seine Faszination des Nordlichtes in seinem Heimatland.

‚Making waves’ wurde von Bob Chilcott, einem ehemaligen Kings Singer zu Ehren der Hundertjahrfeier des ersten kabellosen Signales komponiert. Das Signal umrundete innerhalb der Erdatmosphäre den Globus von England bis Australien, gesendet von Guglielmo Marconi, der für seine Arbeiten den Nobelpreis für Physik erhielt.

David Bowie Bowie schrieb ,Space Oddity’, nachdem er 1968 Stanley Kubricks Film 2001 gesehen hatte: Odyssee im Weltraum gesehen hatte. DieMänner singen ein Arrangement der DunkelDirks, eine a cappella Formation, die wir im Sommer in Tallin kennenlernten.

Bekannt wurde ‚Nearer my God, to thee’ als ‚Choral am Ende Der Reise’, der von der Kapelle der Titanic während des Untergangs gespielt wurde. Das Arrangement von James Stevens unterlegt die Textzeile ‚In articulo mortis caelitus mihi vires! - Im Augenblick des Todes kommen mir Kräfte vom Himmel’ wie ein pulsierendes Continuo nähe zu Gott führt.

Der Gregorianische Choral ‚In Paradisum’ ist heute wie vor 1000 Jahren das musikalische Geleit auf dem letzten Weg aus der Kirche zum Grab. Hier wird ein Paradies von Engeln und Heiligen in der himmlischen Stadt Jerusalem beschrieben, die Melodie ist schlicht und wirkt auf uns heute archaisch und mystisch. LaCappella veranlasst er zu einer Improvisation.

Aber wer sagt, dass das Paradies so aussieht? Vielleicht herrscht dort auch einfach nur Fröhlich musikalisches Chaos und ausgelassene Stimmung in einer für alle gleich verständlichen oder unverständlichen Phantasiesprache? Das Stück ‚Vindo’  von Janis Sipkevics und Reinis Sejans vermittelt eine solche Vorstellung vom modernen Paradies.

Aus dem Himmel löst sich der Engel Gabriel als Bote der Hoffnung für die Menschheit und erscheint der von Gott ausgewählten Jungfrau Maria. Eine besondere Frau, die in Folge dieser Rolle als Mutter Gottes für die Vereinigung von Himmel und Erde ein Sinnbild wurde. Sie wurde unzählige Male besungen und die Worte des Engels inspirierten in allen Epochen der Musikgeschichte Komponisten aller Länder zu wunderschönen Melodien und Kompositionen. In den Burgholzhäuser Konzerten ist eine vergleichsweise winzige Auswahl zu hören: ‚Gabriel’s Message’,  (John Rutter), ‚Kristallen den fina’ (Jan Åke Hillerud), ‚Marien ward ein Bot gesand’ (Uwe Henkhaus) und Quatre petites prières de Saint François d’Assise (Francis Poulenc).

‚Zwischen Himmel und Erde, Teil I’ endet auf Erden mit dem schwedischen Weihnachtslied ‚Jul, jul, stralande Jul’  (Gustav Nordquist) das  weihnachtlichen Frieden zwischen den Menschen herbei sehnt und  ‚Ubi Caritas’  (Ola Gjeilo), einer Handschrift aus dem 8.Jahrhundert, die die Liebe als Vereinigung von Himmel und Erde besingt und ‚Maria durch ein Dornwald ging’ (Stefan Claas) beschließt diese Konzert.

Adresse: 
Heilig Kreuz Burgholzhausen
Obererlenbacherstrasse 4
61381 Friedrichsdorf

Elemente

Elemente

Ensemble LaCappella
LaCappella DieMänner
LaCappella 2.0
LaCappella nuova
Wann: 
Sonntag, 26 Mai, 2019 - 17:00

Wasser Feuer Luft Erde

Monica Rincon, Harfe

Jens Hentschel, Martin Gericks, Horn

Adresse: 
Evang. Kirche Seulberg
61381 Friedrichsdorf

Zwischen Himmel und Erde I

Zwischen Himmel und Erde I

LaCappella DieMänner
LaCappella 2.0
LaCappella nuova
Wann: 
Samstag, 22 Dezember, 2018 - 19:30

Himmlische und irdische Musik a cappella von gestern und heute - gregorianisch, romantisch, zeitgenössische, adventlich, hoffnungsvoll.

Richten Eichendorffs Naturgedicht ‚Mondnacht’ und sein vielfach vertonter ‚Nachtgruß’  in romantischer Fassung von Alexis Holländer den Blick nach oben, sinniert der Mensch in John Rutters typischen Christmas Carol ‚I wonder as I wander’ unter dem Sternenhimmel wandelnd über den Sinn von Jesu Geburt und Tod nach.

It’s in you’ ist eine Komposition der Gruppe HOMESTAY MUSIC, Morten Vinther (The Real Group), Jussy Cydenius (Rajaton) und Eric Bosso, die eigens für das Ensemble LaCappella 2.0 komponiert wurde. Der Lebensweg des Einzelnen wird durch lautes Atmen und Klatschen sehr energetisch.

Der Winter ist wie die Nacht ein Synonym für Kälte und Dunkelheit, beides ist in den nordischen Ländern besonders lang. Davon erzählt  ‚Marias Herbstlied’ aus Island und das Volkslied ‚Ach bittrer Winter’ vertont von Uwe Henkhaus.

Der norwegische Komponist Ola Gjeilo vertont in ‚Northern Lights’ unter Verwendung der Zeilen ‚Pulchra est, amica mea’ aus dem Hohen Lied Salomons seine Faszination des Nordlichtes in seinem Heimatland.

Making waves’ wurde von Bob Chilcott, einem ehemaligen Kings Singer zu Ehren der Hundertjahrfeier des ersten kabellosen Signales komponiert. Das Signal umrundete innerhalb der Erdatmosphäre den Globus von England bis Australien, gesendet von Guglielmo Marconi, der für seine Arbeiten den Nobelpreis für Physik erhielt.

David Bowie Bowie schrieb ,Space Oddity’, nachdem er 1968 Stanley Kubricks Film 2001 gesehen hatte: Odyssee im Weltraum gesehen hatte. DieMänner singen ein Arrangement der DunkelDirks, eine a cappella Formation, die wir im Sommer in Tallin kennenlernten.

Bekannt wurde ‚Nearer my God, to thee’ als ‚Choral am Ende Der Reise’, der von der Kapelle der Titanic während des Untergangs gespielt wurde. Das Arrangement von James Stevens unterlegt die Textzeile ‚In articulo mortis caelitus mihi vires! - Im Augenblick des Todes kommen mir Kräfte vom Himmel’ wie ein pulsierendes Continuo nähe zu Gott führt.

Der Gregorianische Choral ‚In Paradisum’ ist heute wie vor 1000 Jahren das musikalische Geleit auf dem letzten Weg aus der Kirche zum Grab. Hier wird ein Paradies von Engeln und Heiligen in der himmlischen Stadt Jerusalem beschrieben, die Melodie ist schlicht und wirkt auf uns heute archaisch und mystisch. LaCappella veranlasst er zu einer Improvisation.

Aber wer sagt, dass das Paradies so aussieht? Vielleicht herrscht dort auch einfach nur fröhlich musikalisches Chaos und ausgelassene Stimmung in einer für alle gleich verständlichen oder unverständlichen Phantasiesprache? Das Stück ‚Vindo’  von Janis Sipkevics und Reinis Sejans vermittelt eine solche Vorstellung vom modernen Paradies.

Aus dem Himmel löst sich der Engel Gabriel als Bote der Hoffnung für die Menschheit und erscheint der von Gott ausgewählten Jungfrau Maria. Eine besondere Frau, die in Folge dieser Rolle als Mutter Gottes für die Vereinigung von Himmel und Erde ein Sinnbild wurde. Sie wurde unzählige Male besungen und die Worte des Engels inspirierten in allen Epochen der Musikgeschichte Komponisten aller Länder zu wunderschönen Melodien und Kompositionen. In den Burgholzhäuser Konzerten ist eine vergleichsweise winzige Auswahl zu hören: ‚Gabriel’s Message’,  (John Rutter), ‚Kristallen den fina’ (Jan Åke Hillerud), ‚Marien ward ein Bot gesand’ (Uwe Henkhaus) und Quatre petites prières de Saint François d’Assise (Francis Poulenc).

‚Zwischen Himmel und Erde, Teil I’ endet auf Erden mit dem schwedischen Weihnachtslied ‚Jul, jul, stralande Jul’  (Gustav Nordquist) das  weihnachtlichen Frieden zwischen den Menschen herbei sehnt und  ‚Ubi Caritas’  (Ola Gjeilo), einer Handschrift aus dem 8.Jahrhundert, die die Liebe als Vereinigung von Himmel und Erde besingt und ‚Maria durch ein Dornwald ging’ (Stefan Claas) beschließt diese Konzert.

Adresse: 
Heilig Kreuz
Obererlenbacherstr.4
61381 Friedrichsdorf

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