LaCappella 2.0 fotografiert von Alexandra Vosding

LaCappella im Advent

LaCappella im Advent

Neben kleineren Auftritten auf Weihnachtsmärkten und Weihnachtsfeiern sind die LaCappella Vokalensembles in zwei eigenen Konzerten und an Heiligabend im Radio zu hören. Zu beiden Kirchkonzerten empfehlen wir, Decken und Wärmendes mitzubringen!

18.12.22, 17 Uhr, [h]ora - Stunde der Kirchenmusik im Advent in St. Marien, Bad Homburg

Benjamin Britten komponierte 1942 den berühmten Zyklus ‚A Ceremony of Carols‘ für Harfe und Frauenchor auf einer Atlantik-Überfahrt von den Vereinigten Staaten nach England. Bei einem Zwischenstopp in Halifax erwarb er eine Ausgabe von ‚The English Galaxy of Shorter Poems‘, einer Sammlung mittelalterlicher Gedichte, die er als Grundlage für seinen ‚Reigen‘ nahm.
Der nicht nur auf der britischen Insel bekannte Komponist John Rutter machte es ihm 30 Jahre später nach und vertonte für dieselbe Besetzung traditionelle ‚Christmas Carols‘ in seiner Sammlung ‚Dancing Day‘.  Der deutsche Komponist Jan Wilke wählte ein gleiches Format und schrieb zu wiederum anderen Texten aus Großbritannien sein ‚Mirabile Mysterium’. Die Welt des mittelalterlichen Glaubens, der Engel, das Jesuskind und seine Mutter, die Geburt und Begebenheiten um sie herum leuchten in goldenen Miniaturen. Deutsche Weihnachtslieder werden in die Auszüge der drei Zyklen eingemischt und den Abschluss bildet, wie immer, das ‚Carol of the Bells‘ des ukrainischen Komponisten Mycola Leontovych.

Es singen LaCappella piccolini, dolce, nuova und DieJungs unter der Leitung von Anna Stumpf und Veronika Bauer, Monica Rincon spielt die Harfe.

 

23.12.22, 19.30 Uhr, 'Es ist ein Ros’ ' in Heilig Kreuz, Bad Homburg-Gonzenheim

Der berühmte Chorsatz von Michael Praetorius hat in alle Gesangbücher und Weihnachtslieder-Sammlungen Einzug gehalten und ist nach ‚Stille Nacht, heilige Nacht‘ vielleicht das bekannteste deutsche Weihnachtslied. Die Ros´ ist in der Bildersprache der christlichen Mythologie aber nicht nur der kommende Christ, als Rose wird auch die Mutter Maria beschrieben.

Die Ensembles LaCappella 2.0, nuova und DieMänner singen Wärme in den kalten Winter und seine Dunkelheit. Von der Erscheinung des Engels im ‚Ave Maria‘ von Franz Biebl, den schlichten Satz von Stefan Claas über ‚Maria durch ein Dornwald ging‘, ein himmlisches Sanctus des französischen Komponisten André Caplet bis hin zu der Komposition von Jan Sandström, das er zu ‚Es ist ein Ros‘ entsprungen‘ als Klangteppich komponierte, singen die Ensembles unter der Leitung von Veronika Bauer a cappella.

 

24.12.22, 17 Uhr, Radioausstrahlung des Lunch-Konzertes A Winter’s Night auf hr2 kultur

Das Konzert im hr-Sendesaal am 18.12.22 in Frankfurt ist bereits ausverkauft.

Manche behaupten ja, er habe Weihnachten erfunden: Charles Dickens. Kaum jemand erzählt so stimmungsvoll vom Fest der Liebe, dass wir der Sache nachgehen und uns diesmal auf der britischen Insel umhören. Besinnlich, wundersam und bisweilen abenteuerlich ist das, was uns da in Weihnachtsgeschichten berichtet wird. Wir hören was die Tiere in der Heiligen Nacht erzählen und feiern literarisch mit Jane Austen, Oscar Wilde und natürlich Charles Dickens. Musikalisch streifen wir an der Seite von Thomas Tallis, Benjamin Britten oder auch John Rutter durch Englands Winterlandschaft. Mit Christmas Carols, Harfenklängen und A cappella-Gesang.

Ensemble La Cappella : Antonia Bieker, Rosalie Langstrof, Anna Stumpf, Magdalena Bauer, Karen Teßmer und Claudia Ebert 
Anne-Sophie Bertrand, Harfe
Helge Heynold, Rezitation
Catherine Mundt, Moderation